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Donnerstag, 24. August 2017
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Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Deutschland 2017; Regie: Pepe Danquardt; Darsteller: Jessica Schwarz, Felix Klare, Christoph Letkowski

Turbulent, prominent, unterhaltsam und allzu bekannt. Die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromas von Kerstin Gier ist für alle, die beim Anblick solider deutscher Komödien ein Heimatgefühl entwickeln können, ein Glücksfall. Schauspielstars beackern gekonnt das Feld der Zwischenmenschlichkeiten, Kati strandet nach fünf Jahren Ehe im Alltagsstress. Nach einem Unfall erwacht sie in der Vergangenheit, genau einen Tag bevor sie im früheren Leben ihren Göttergatten kennengelernt hat. Soll sie noch einmal besagte Ehe eingehen? Der Eindruck, dass man solcherlei Komödien schon tausendfach gesehen hat, ist natürlich richtig. Ein Film zum Abschalten und Schokoladeessen. Kreative Überraschungen sollte man eher nicht erwarten.

Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner, ab 11. August, Schauburg


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Die Geschichte der Liebe


USA 2017; Regie: Radu Mihaileanu; Darsteller: Gemma Arteron, Derek Jacobi, Sophie Nelisse


Nehmen wir den Titel des Filmes und die süßen Hauptdarstellerinnen: Der Verdacht einer kitschigen Schmonzette rutscht sofort ins routinierte Cineastenhirn. Doch so einfach ist es nicht, nach einem Roman von Nicole Krauss werden zwei Liebende in den Wirren des Zweiten Weltkrieges getrennt, die von Leo schriftlich fixierte Liebeserklärung landet in den Händen eines anderen Mädchens. Dem Film unter der Regie von Radu Mihaileanu gelingen atemberaubend schöne Bilder, das historische Drama will aber neben den Irrungen und Wirrungen der Leidenschaft auch noch eine substanzielle Holocaust-Geschichte entfalten. Ob das für die umwerfend in Szene gebrachte hübsche Fassade des Filmes zu viel ist?

Die Geschichte der Liebe, ab 11. August, Schauburg

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Das Gesetz der Familie

Großbritannien 2017; Regie Adam Smith,; Darsteller: Michael Fassbender, Brendan Gleeson, Lyndsey Marshal

Wie kommt man raus aus einem Kreislauf der Kriminalität, das sich wie ein Spinnennetz über jedes existenzielle Atmen der Familie gezogen hat? Chad, Michael Fassbender in Höchstform, will seinem Sohn ein bürgerliches Leben bieten, doch die Seilschaften der Familie, respektive seines Vaters, kleben wie Kaugummi am Versuch, in „Normalität" zu leben. Das britische Krimidrama bietet knallharte Action und entblättert eine Vater-Sohn-Beziehung, die zum allgemeineren Generationskonflikt taugen soll. Regisseur Adam Smith gibt sein Spielfilmdebüt, der Soundtrack kommt von den Chemical Brothers. Blutsbanden, Menschenjagden und die große Frage nach der Freiheit. Beim Züricher Filmfestival 2016 landet der Streifen in der Nominierungskategorie „Bester internationaler Spielfilm".

Das Gesetz der Familie, ab 18. August, Schauburg  


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Ich – Einfach unverbesserlich 3

USA 2017; Regie:Kyla Balda, Pierre Coffin

Stolze Erzieher kleiner Erdenmenschen kommen schon seit Wochen mit gelben, kleinen Wackelmännchen, die wie Mülleimer aussehen und überdimensionierte Brillen tragen, in Berühung. In einer Supermarktkette, die an dieser Stelle nicht genannt werden muss, gab es ab einen gewissen Einkaufspreis wochenlang Sammelkarten: Hatte man genug Minions beisammen, durfte man entsprechende Figürchen sein Eigen nennen. Auch an den Einkaufskassen war die gelbe Gefahr, beispielsweise in Form von Kuscheltieren und Gläsern, überpräsent. Wird unsere Zukunft auf zwei Beinen dermaßen heiß gemacht, ist freilich ein Kinobesuch zwingend. Bevor es vergessen wird: Worum geht es im Film? Die Minions sorgen wieder für Trubel. Mehr müssen die an die Hand genommenen Erziehungsberechtigten wahrlich nicht wissen.

Ich – Einfach unverbesserlich 3, ab 19. August, Schauburg


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The Party

Großbritannien 2017; Regie: Sally Potter; Darsteller:Kristin Scott Thomas, Timothy Spall, Patricia Clarkson, Bruno Ganz


Eine rasante Boulevardkomödie, ein launiger Film ganz in Schwarz- Weiß. Hier müssen sich linksliberale Kräfte, als ob Trump und Konsorten nicht reichen, mächtig anschnallen. Janet hat eine politische Beförderung zu feiern, inmitten der Partygäste bricht eine scheinheilige Doppelmoral zusammen. Intelligent, messerscharf, hintersinnig und witzig schreitet die Komödie voran, es kommt zur Tragödie. Es geht um jene linke Dogmen, die zwar die weltanschauliche Nische bauchpinseln, aber in der Realität nur zu Absurditäten führen. Spannendes Thema, Sally Potter hat ein sehenswertes Sittenporträt entworfen, die Verlogenheit der Mittelschicht wird vorgeführt. Ein böser Spaß, der aber dennoch nicht bereit ist, humane Ideale zu verspotten. 

The Party, ab 4. August, Schauburg 

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