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Montag, 25. März 2019
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Achim Reichel - Das Beste

Label: BMG Music Publishing • VÖ: 25.01.2019
Rock

Wer nur an die großen Hits wie „Aloha heja he", „Herr von Ribbeck" oder „Fliegende Pferde" denkt, hat den Kosmos von Achim Reichel nur gestreift. Der Urvater des deutschen Rocks war ein 68er, der mit elektronischen und psychedelischen Klängen experimentierte. Heute ist der Hamburger Jung 75 Jahre alt. Es ist Zeit für einen Rückblick, für ein „Best Of". Es gibt es verrockte Seemannslieder, deutsche Lyrik und Prosa, altgermanische Balladen, Volkslieder und poetischer Alltagsgeschichten, alles neu gemastert und nicht nur im Studio eingespielt,denn Live-Aufnahmen bringen den Kultfaktor eben noch besser rüber. Auf zwei CDs wackelt der rhythmische Blues, da hört man Klassiker wie „Kuddel-Daddel-Du", „Regenballade" oder „Kreuzworträtsel". Fünf von fünf Sternen fürdas aufbegehrende Lebenswerk!
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Melodischer Flächenbrand: No King. No Crown. - Smoke Signals

Label: Kick the Flame • VÖ: 01.02. 2019
Singer/Songwriter

Über die Neue von No King. No Crown.: „Smoke Signals"

Mit atmosphärischen Beats erzählt die Band „No King. No Crown." um den Dresdner René Ahlig von Umweltzerstörungen, Einsamkeit, Hoffnung, Trauer und Nähe. Die Wurzeln inder Akustikmusik werden mit elektronischen Einflüssen und feinfühligen Texten perfektioniert. Zwischen Indie-Folk, Kammerpop, Singer-Songwriter-Stil und abgeschmeckt mit Hip-Hop und Ambient entsteht ein melodischer Flächenbrand. Die Band ist (noch) ein Geheimtipp für Fans von Bon Iver, Ben Howard, RY X oder Dermot Kennedy. Grund genug, René Ahlig zum kleinen Interview zu bitten:

Hallo René, bitte beschreibe Eure Musik mit drei Worten?
Sommerregen. Herbstspaziergang. Schneesturm.

Welcher Song hat dich zuletzt berührt?
Phoebe Bridges plus Noah & Abby Gundersens „Killer", das ist einer der schönsten Songs, die ich jemals gehört habe. Auch wenn man die Geschichte, die die beiden erzählen, nicht selbst erlebt hat, kann man die Trauer in jedem einzelnen Wort hören. Und das ist der Unterschiedzwischen Songs singen und Songs leben, was mich als Musiker sehr beeindruckt. Dabei wird ein Raum geschaffen, in dem Schmerz, Schönheit und Freude aufeinandertreffen – alles nur mit einem Klavier und mehrstimmigem Gesang. Empfehlung!

Du und ein iPod auf einer einsamen Insel. Es passen nur drei Songs drauf. Welche sind das?
Sam Fenders „Dead Boys", Dermot Kennedys „Young & Free". Und, weil es vom Titel so gut passt: Ben Howards „Keep your head up".

Deine Inspirationen kommen von …
Eindrücken aus dem Alltag, Erfahrungen und Gefühlen, die das Herz nicht verarbeiten kann, vom Reisen, Heimweh und Sehnsucht.

Wie findest du Steamingdienste wie Spotify?
Das ist ein zweischneidiges Schwert, jedoch sehe ich eher die Vorteile an Streaming-Portalen. CD-Verkäufe gehen natürlich durch Spotify und Co. zurück, jedoch hat man auch viel mehr Möglichkeiten, von Leuten in anderen Ländern und Städten gehört zu werden.
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Skunk Anansie - 25LIVE@25

Label: V2 Records • VÖ: 25.01.2019
Clit Rock

Was für ein fettes Brett! Zur Feier ihres 25-jährigen Jubiläums schenken Skunk Anansie kräftig ein. Das Album enthält alte und neue Liveaufnahmen, die neu zu einem Ganzen zusammengefügt sind.
Skunk Anansie vermischten von Anfang an Ethnien, Geschlechter, Sexualität, Kultur und musikalische Einflüsse. Unabhängig von Trends formten sie ihren eigenen wilden Sound und das Image des agilen, mutigen, politisch aufgeladenen „Clit Rock" – ein Begriff, den Sängerin Skin prägte. Während musikalische Trends kamen und gingen, blieben Skunk Anansie bestehen. 25 Jahre, nachdem sie von den Hinterzimmern Londons auf die Bühne preschten, sind Skunk Anansie heute essentieller und mächtiger als jemals zuvor. Ein geiles Album. Auch für Neueinsteiger ist diese energetische Sammlung ein Segen. Groovig, wuchtig.
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Vivie Ann - When The Harbour Becomes The Sea

Label: Believe Digital GmbH • VÖ: 15.03.2019
Pop

In der Hamburgerin Vivie Ann schlummert das Potenzial zu einem großen deutschen Popstern. Und zwar im besten Sinne des Wortes. Ihr zweites Album pendelt zwischen intimen Momenten und wilden Ausbrüchen, manchmal sogar innerhalb eines Songs. Hier ist ein Pop zu hören, der nicht nach industriell gefertigter Stange klingt. Dass dieser Weg zwar aufrichtiger, aber auch steiniger ist, musste die Wahl-Hamburgerin lernen. Doch sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, gründete ihr eigenes Label, sammelte Geld via Crowdfunding und scharte eine ganze Riege an Mitstreitern, Musikern und Produzenten um sich. Auch ihr zweites Album erscheint so als Werk einer unabhängigen Selfmade-Künstlerin, die alle Fäden selbst in der Hand hält. Ein wunderschönes und wildes Album. Pop, wie er besser nicht sein kann. Arrangements. Toll!
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Miteinander

Seit 62 Jahren gibt es die UNITAS Wohnungsgenossenschaft eG in Leipzig (und mittlerweile auch in Delitzsch). Gegründet als AWG Karl-Marx-Universität, wuchs mit ihr der genossenschaftliche Gedanke bis hin zu heute 6.000 Mitgliedern und mit – laut letztem erschienenem Geschäftsbericht 2017 – 5431 Wohneinheiten

„Was wir hier tun, tun wir für unsere Genossenschaftsmitglieder", sagt Martin Rüger, Assistent des Vorstandes und Vorsitzender des Nachbarschaftsvereins „Miteinander Wohnen & Leben". Ganz besonders engagiert sich die Genossenschaft darin, Menschen vor der grassierenden Vereinsamung zu schützen. „Wir fördern die glücklicherweise noch oft übliche gemeinschaftliche Nachbarschaft.
Dafür wurde auch die Aktion „Nachbar, ich brauch’ dich!" mitinitiiert: Die UNITAS finanziert eine Sozialarbeiterin sowie drei Projektmitarbeiterinnen, welche die dezentralen Anlaufstellen im Süden,
Norden und Grünau mitbearbeiten. Die zwei Männer und eine Frau, so Rüger, engagierten sich mit all ihrem Herzblut für das Miteinander. „Das ist für unserer Arbeit extrem hilfreich, können doch so viele Probleme schon in ihren Anfängen gelöst werden und müssen nicht eskalieren."
„Wir sind zwar ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen, jedoch nicht renditeorientiert", erklärt Steffen Foede, Vorstand Wohnungswirtschaft und Technik, die Arbeitsweise. Wobei er darauf verweist: „Unsere gewählte Vertreterversammlung schaut da auch ganz genau hin."
Am 29. Juli ist es dann aber auch wieder Zeit, miteinander zu feiern. Beim UNITAS-Beachvolleyball-Cup geht es 2019 zum 17. Male fröhlich gegeneinander. Martin Rüger erzählt: „Wir sind das älteste, von einer Wohnungsgenossenschaft ausgerichtete Beachvolleyball-Fest" Wobei zuvorderst natürlich der Spaß am Sport stehe. „Mit befreundeten
Wohnungsgenossenschaften aus ganz Mitteldeutschland, aber auch freien Mannschaften wollen wir dem Miteinander frönen. Es gilt eben nicht nur der Leistungsgedanke."
So wie Fairness im Umgang miteinander eben ganz besonders wichtig ist. Besonders in Zeiten, in denen die Städte enger und voller werden und Reibereien und Erhitzungen schon aufgrund der Enge zu Krisen führen, ist die genossenschaftliche Idee von Eigenverantwortung und Verantwortung auch für andere Menschen eine Entspannungslösung, die dringend unterstützt gehört. Da muss man nicht jedes Jahr eine neue Kuh als besonders trendig durchs Dorf jagen, da hilft es schon manchmal, Bewährtes und Funktionierendes zu erkennen und zu achten. Wie die UNITAS und ihre Mitarbeiterinnen, Mitglieder und Helferinnen. Seit 62 Jahren gut.

www.wg-unitas.de

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Stadt, Land, Fluss

 
„Ich will hier raus / Ich steige aus / Ich wünsch mir so sehr, so sehr / Du, ich und der Sitzrasenmäher". So singt es Rainald Grebe im Liedchen „Aufs Land". Tatsächlich zieht es immer mal wieder Menschen von der Stadt aufs Dorf. Warum? Unter welchen Bedingungen könnten Sie sich ein Landleben vorstellen? Max Feller hat gefragt

Josefine Valentin
19, Geschichtsstudentin
Meine Mama ist auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich wohne seit meinem achten Lebensjahr in der Stadt, kenne die schöne und weniger stressige Auszeit, die ein
Landleben mit sich bringt und kann auch Aussteiger verstehen. Aber dauerhaft würde ich dort nicht leben wollen, ich brauche dringend die verschiedenen Menschen, die Kultur und die Offenheit der Stadt.

Frederick Esser
21, Jurastudent
Ich kenne das Landleben und kann es mir überhaupt nicht mehr vorstellen. Warum? Weil ich schwul bin. Deswegen war es für mich auf dem Land schwierig, dort
habe ich schon oft Probleme bekommen. Das quirlige und offene Kulturleben der Stadt ist für mich absolut notwendig.

Simon Carl Köber
19, Theaterwissenschaftsstudent
Wenn ich an ruhigen Orten merke, wie gut mir die Stille, Konzentration und Kontemplation tut, entsteht eine Sehnsucht, die kurz mit einem Landleben flirtet. Dort müssten aber zahlreiche städtische Infrastrukturen, vor allem ein Kulturleben, vorhanden sein. Wenn ich aus der Zivilisation aussteigen würde, wäre ich eher für eine extremere Variante, also irgendwo in Nordkanada.

Florangel de la Cruz
21, Anglistikstudentin
Ich mag die städtische Veränderung, die vielfältigen Eindrücke, die Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln und die städtischen Kulturangebote. Ich brauche das große Gewimmel. Das, was ich bisher vom deutschen Land gesehen habe, erschien mir viel ruhiger als das, was ich vom karibisches Land kenne. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, dort dauerhaft zu wohnen.

Björn Hinzelmann
26, Japanologiestudent
Ich komme vom Land, kann mir definitiv eine Rückkehr vorstellen, die Luft ist einfach besser. In der Stadt ist es mir oft zu stressig, zu unpersönlich. Aber Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule, ein guter Nah- und Fernverkehr
und eine ärztliche Versorgung müssen auf dem Dorf schon da sein.

Susanne Herzfeld
36, Sozialpädagogin
Wegen der Kinder habe ich schon oft darüber nachgedacht. Grundbedingung wäre die ganze städtische Infrastruktur im kleineren Stil: öffentlicher Nah- und
Fernverkehr, Kultur, Kindergarten, Schule, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung. Andererseits haben sich in meinem Alter die Freundeskreise verfestigt,
das Landleben wäre mir zu weit weg von meiner Welt.

Josie-Saphira Lange
22, Lehramtsstudentin
Ich wohne in einem Dorf im Erzgebirge, mitten im Wald. Ich pendle jede Woche zur Uni, will auf keinen Fall aus meinem Dorf wegziehen und dort später auch Lehrerin werden. Dort habe ich meine Freunde, ich mag das Familiäre. In der Stadt ist es mir zu laut, zu unpersönlich. Die städtischen Möglichkeiten des Ausgehens sind mir
nicht so wichtig, die füllen mich nicht aus.

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Zwischen Himmel und Hölle

Vollbehr-Biographie im Mitteldeutschen Verlag

Konrad Schuberth erkundet erstmalig die Vita des einst bedeutenden, aber heute kaum mehr bekannten Künstlers Ernst Vollbehr (1876-1960) in einer reich bebilderten Biographie. Dank seiner Recherchen in mehr als 250 Archiven, Museen, Bibliotheken und Vereinen sowie Kontakten zu über 500 Zeitzeugen, Historikern, Kunsthistorikern, Sammlern und Vollbehr-Verwandten ist eine Werksbiographie, entstanden, die mit den großen gesellschaftlichen Umbrüchen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verknüpft ist. Vollbehr war als Vertreter des deutschen Kolonialismus und Imperialismus ein Romantisierer. Kritische Distanz Fehlanzeige. Und letztlich sogar noch künstlerischer Propagandist des Dritten Reiches. Ein Maler zwischen Hölle und Paradies, wie es Konrad Schuberth zusammenfasst.
Konrad Schuberth „Ernst Vollbehr – Maler zwischen Hölle und Paradies. Eine illustrierte Biographie", erschienen im Mitteldeutschen Verlag: www.mitteldeutscherverlag.de

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