Highfield
Kanupark
Navigation
Kopfzeile
www.aiyoota.com eCommerce Online-Shop ShopSoftware CMS Content-Management-System WDPX-Frank Wollweber, 38855 Wernigerode, Germany
Montag, 25. März 2019
top

Das letzte Wort hat …

Text & Bild: Volly Tanner

Das letzte Wort in diesem Monat hat die Leipziger Soziologin Henriette Rutjes. Sie arbeitet und promoviert seit 2017 am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung. Rutjes ist Mitglied im Quartiersrat Leipziger Westen und warMitbegründerin des Klanggut Vereins

Frau Rutjes, vollenden Sie bitte diesen Satz: An Leipzig hat mich in letzter Zeit besonders aufgeregt, dass …

… Orte wie das Westwerk, bzw. die dort arbeitenden Künstlerinnen und das Jahrtausendfeld um ihre Existenz kämpfen müssen. Im Quartiersrat Leipziger Westen, der gefördert wird aus dem „Verfügungsfonds Stadtumbau Ost –Aufwertungsgebiet Leipzig West”, setzen wir uns seit 2013 dafür ein, dass kleinere und größere Projekte – wie auch diverse Kunstund Kulturprojekte – eine niederschwellige Förderung erhalten können. Im Großen und Ganzengeht es darum, diverse Akteursgruppen eines Stadtteils zum Diskutieren und Vernetzen an einen Tisch zu bekommen.

Was muss sich ändern?

Solche Fonds sollten allen Stadtteilen zur Verfügung stehen und sich noch mehr auf Themen der Umwelt und Nachhaltigkeit spezialisieren. Da diese nicht nur auf einen bestimmten Stadtteil beschränkt werden können, sondern ganz Leipzig betreffen.

Wie würden Sie Leipzig beschreiben für den, der die Stadt nicht kennt?

Viel Grün, viel Wasser, unterschiedlichste Menschen und viel Hype gepaart mit versteckten Ecken voller Kunst, Musik und engagierten Personen. Es gibt überall noch Orte, an denen man die Stadt mitgestalten und Einfluss nehmen kann.

Welcher Ort ist Ihnen der liebste in der Stadt?

Ein Ort ist für mich nicht nur eine Räumlichkeit, sondern Begegnungen und schöne, bewegende Momente. Das versuchen wir – ein kleiner Verein aus engen Freunden – jedes Jahr beim Klanggut Festival im UT Connewitz zu kreieren. Dabei achten wir darauf, immer mindestens eine Leipziger Künstlerin einzuladen. Dieses Jahr findet das Klanggut Festival am 16. März mit Bands wie Boa Boa, Felix Räuber und Ensemble, We are Rome und They Owe Us statt. Das UT Connewitz ist eines der ältesten Lichtspielhäuser in Deutschland, das noch erhalten und bespielt wird. Dieser Charme geht auch auf Publikum und Künstlerinnen über und macht die Abende dort unvergesslich. Fürmich der schönste Ort mit gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre und tollen Menschen.

An welchen Ort in der Stadt würden Sie Besuch von außerhalb indes nie führen?

Ich finde tatsächlich jeden Teil der Stadt aufregend und spannend. Man kann überall etwas entdecken und mit Menschen ins Gespräch kommen. Dennoch schätze ich auch die Ruhe im Grünen. Ein Ort, den ich aber stets meide, ist die Straßenbahn vor und nach Fußballspielen, obwohl man auch dort gezwungenermaßen sehr viele interessante Menschen antrifft …

Welche Pläne und Visionen haben Sie für die Zukunft?

Ich möchte mich gern weiterhin engagieren, dass die Stadt einerseits kulturell bunt und andererseits noch nachhaltiger gestaltet wird. Außerdem findet nächstes Jahr unser zehntes Klanggut-Festival statt, das wir mit Pauken und Trompeten feiern werden. Doch auch dieses Jahr warten noch einige Überraschungen auf unsere Besucherinnen. So wird es beispielsweise bezaubernde Lichtkunst von dem Visual Artist Conzum geben. Also kommt am 16. März im UT Connewitz vorbei!

Tickets unter klanggut-leipzig.de

share Twitter share Facebook share email Kommentare Kommentare (0)
Abstand
fontbig fontsmall print
Abstand

Das aktuelle Heft

pic
E-PAPER
Bitte aufs Cover klicken!
Abstand

Mediadaten

pic
 

Printmediadaten finden 

Sie hier 

Abstand

Reise 2017

pic
 
Abstand

Frizzens Garten

pic

E-PAPER 
Bitte aufs Cover klicken!


Abstand