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Donnerstag, 23. Mai 2019
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: In Leipzig :: Aus vollem Halse - Ostrock meets Classic-Tour im Steintor-Varieté :
9. November, 20 Uhr, Peterskirche, Leipzig; Tickets und Infos: www.ostrock-meets-classic.comwww.mikekilian.de

Es ist Zeit, große Musik zu feiern. „Ostrock meets Classic" geht auf Tour. Auch in Halle und Leipzig. Der Rockhaus-Frontmann Mike Kilian ist einer der Gäste der Tour und eben auch in Halle mit dabei. FRIZZ-Redakteur Volly Tanner hat bei ihm nachgefragt

Guten Tag, Mike Kilian. Du wirst bei sechs der zwölf „Ostrock meets Classic2-Konzerte dieses Jahr als Gast auf der Bühne zu erleben sein. Warum nur bei sechs und begleiten Dich Deine anderen Mannen aus dem Rockhaus?

Ich wäre gern bei allen Konzerten dabei gewesen, weil es ein tolles Projekt ist und man doch sehr stolz auf das Thema sein kann, aber es war terminlich nicht möglich. Auf der Bühne werde nur ich stehen, aber von einem Orchester samt der hauseigenen Rockband begleitet. Ich habe den „Segen" der Rockhaus-Jungs.
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Die Tour ist nach dem 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls benannt. Ein großes, zutiefst emotionales und lebensveränderndes Ereignis. Weißt Du noch, was du am Tage des Mauerfalls gemacht hast?

Ich kam gegen Mittag mit Rockhaus von einer sechswöchigen Russland-Tour wieder, und abends ging die Mauer auf – einfach irre!

Deine jetzigen Lieder und die Deiner Band haben viel Tiefe und sind trotzdem leicht zugänglich. Wie siehst Du die Resonanz auf Deine Arbeit? Braucht es mehr?

Solange wir um 20 Uhr die Bühne betreten und der Saal ist voll, wissen wir, dass nicht alles schlecht war und wir noch etwas zu sagen haben und den Leuten noch was geben können. Wir setzen uns die Latte immer hoch, und bis jetzt sind wir immer ein Stück weiter gegangen.

Du sportelst ja auch, laufend. Warum? Muss ein Rockstar heutzutage quickgesund sein?

Ha! Das muss jeder für sich entscheiden. Ich stand vor ein paar Jahren schnaufend vor meiner Wohnung, mit dem Einkauf in der Hand, und als ich dann auch noch in einer Umkleidekabine neue Sachen anprobieren wollte und mich in dem Spiegel sah, dachte ich, jetzt ist Schluss. Inzwischen sind es zwölf Kilo weniger, und ich fühle mich wohl und tue etwas für meinen Körper und mein kleines Herz. Ich will noch lange Musik machen mit all meinen Projekten und tollen Kollegen und mir auch mal einen guten Tropfen gönnen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Wann gibt es eigentlich neues musikalisches Futter von Rockhaus und von Dir solo?

Wir werden diesen Sommer ein paar Konzerte spielen und im Herbst eine ganze Tour mit neuem Album. Wir freuen uns schon wie Bolle. 2020 gehört dann wieder Mike solo.

Immer öfter gehen Menschen, die mit uns Lebenswege beschritten, vor uns. Euer Keyboarder Carsten Mohren ist da nur einer. Wie gehst du mit diesen Verlusten um?

Ich versuche das Leben, jeden Tag, zu genießen und das Glas halb voll zu sehen. Auch wir als Rockhaus gehen seitdem irgendwie liebevoller miteinander um – das tut uns sehr gut. Solche Schicksale, wie bei Beathoven zeigen dir, dass alles so schnell enden kann.

Quaster von den Puhdys, der ja auch der Adoptivvater von Beathoven war, übernimmt die anderen „Ostrock meets Classic"-Shows und spielt auch einige als Gast mit Dir zusammen. Nun kursierte ja zu Vorwendezeiten die lustige Aussage, dass Ihr als Rockhaus die Puhdys beerben wolltet. Was Ihr ja jetzt auch habt, schließlich gibt es euch noch. Und die Puhdys nicht mehr. Wie ist Dein Verhältnis zu Dieter „Quaster" Hertrampf?

Wir haben ein kollegiales, herzliches Verhältnis. Wir hatten damals dieses TV-Special, wo wir was über uns erzählen sollten. Als Heinz nix einfiel, sagte der damalige Moderator Alex Lehmberg zu Heinz: Sag doch „den berühmten Satz", der uns bis heute verfolgt. Hahaha. Wenn bis dahin keiner Rockhaus kannte, kannte er wenigstens den Satz. Das nennt man wohl heute „die perfekte Schlagzeile".

Wenn Du solo unterwegs bist, machst Du ja auch alles alleine – außer, dass auf der Bühne dein Freund Sorje dabei ist. Management, Lieder, Produktion, Vermarktung, Label. Alles Kilian. Willst Du solo nicht in ein Boot mit anderen Spielern? Geht’s um Selbstermächtigung? Worum geht es?

Halt halt, nicht alles! Auf der Bühne hat mich in den letzten Jahren auch der fantastische Uwe Fischer begleitet. Ich hole mir schon Hilfe, wenn ich etwas nicht kann. Genauso beim Management; es kostet viel Zeit, eine Tour zusammenzustellen und alles zu organisieren. Die Zeit nutze ich lieber, um Songs zu schreiben. Auch beim letzten Schliff habe ich mir immer Hilfe geholt, vom Film- und Musikproduzenten Rainer Oleak, der unter anderem auch unsere letzten Rockhaus-Alben produziert und
gemischt hat. Das andere kann ich ganz gut und habe Riesenspaß dabei. Und wenn mal was schief läuft, weiß ich ja sofort, wer es war.

Meine gute Freundin Sabine Schierwagen wird bei der Band zur Show singen. Gibt’s solche Duette wie anno dazumal bei den Gitarreros – ich sah Euch in der Galgenbergschlucht Halle – zwischen Dir und Tamara Danz?

So etwas ist wohl nicht geplant, soweit ich weiß. Ich werde dort „nur" ein paar Rockhaus-Songs zum Besten geben. Die aber dann aus vollem Halse.
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