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Sonntag, 24. März 2019
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„Ich will hier raus / Ich steige aus / Ich wünsch mir so sehr, so sehr / Du, ich und der Sitzrasenmäher". So singt es Rainald Grebe im Liedchen „Aufs Land". Tatsächlich zieht es immer mal wieder Menschen von der Stadt aufs Dorf. Warum? Unter welchen Bedingungen könnten Sie sich ein Landleben vorstellen? Max Feller hat gefragt

Josefine Valentin
19, Geschichtsstudentin
Meine Mama ist auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich wohne seit meinem achten Lebensjahr in der Stadt, kenne die schöne und weniger stressige Auszeit, die ein
Landleben mit sich bringt und kann auch Aussteiger verstehen. Aber dauerhaft würde ich dort nicht leben wollen, ich brauche dringend die verschiedenen Menschen, die Kultur und die Offenheit der Stadt.

Frederick Esser
21, Jurastudent
Ich kenne das Landleben und kann es mir überhaupt nicht mehr vorstellen. Warum? Weil ich schwul bin. Deswegen war es für mich auf dem Land schwierig, dort
habe ich schon oft Probleme bekommen. Das quirlige und offene Kulturleben der Stadt ist für mich absolut notwendig.

Simon Carl Köber
19, Theaterwissenschaftsstudent
Wenn ich an ruhigen Orten merke, wie gut mir die Stille, Konzentration und Kontemplation tut, entsteht eine Sehnsucht, die kurz mit einem Landleben flirtet. Dort müssten aber zahlreiche städtische Infrastrukturen, vor allem ein Kulturleben, vorhanden sein. Wenn ich aus der Zivilisation aussteigen würde, wäre ich eher für eine extremere Variante, also irgendwo in Nordkanada.

Florangel de la Cruz
21, Anglistikstudentin
Ich mag die städtische Veränderung, die vielfältigen Eindrücke, die Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln und die städtischen Kulturangebote. Ich brauche das große Gewimmel. Das, was ich bisher vom deutschen Land gesehen habe, erschien mir viel ruhiger als das, was ich vom karibisches Land kenne. Momentan kann ich mir nicht vorstellen, dort dauerhaft zu wohnen.

Björn Hinzelmann
26, Japanologiestudent
Ich komme vom Land, kann mir definitiv eine Rückkehr vorstellen, die Luft ist einfach besser. In der Stadt ist es mir oft zu stressig, zu unpersönlich. Aber Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule, ein guter Nah- und Fernverkehr
und eine ärztliche Versorgung müssen auf dem Dorf schon da sein.

Susanne Herzfeld
36, Sozialpädagogin
Wegen der Kinder habe ich schon oft darüber nachgedacht. Grundbedingung wäre die ganze städtische Infrastruktur im kleineren Stil: öffentlicher Nah- und
Fernverkehr, Kultur, Kindergarten, Schule, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung. Andererseits haben sich in meinem Alter die Freundeskreise verfestigt,
das Landleben wäre mir zu weit weg von meiner Welt.

Josie-Saphira Lange
22, Lehramtsstudentin
Ich wohne in einem Dorf im Erzgebirge, mitten im Wald. Ich pendle jede Woche zur Uni, will auf keinen Fall aus meinem Dorf wegziehen und dort später auch Lehrerin werden. Dort habe ich meine Freunde, ich mag das Familiäre. In der Stadt ist es mir zu laut, zu unpersönlich. Die städtischen Möglichkeiten des Ausgehens sind mir
nicht so wichtig, die füllen mich nicht aus.
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