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Dienstag, 16. Oktober 2018
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: In Leipzig :: W√ľnsch dir was :

8. bis 13. Oktober
Wilhelm-Leuschner-Platz


Wem gehört die Stadt?,
alle Vorbereitungen, Veranstaltungen
und Mitmachangebote unter: 
www.geyserhaus.de/wgds 
und 
www.facebook.com/
SoziokulturLeipzig


Als Gemeinschaftsprojekt der AG Soziokultur laufen in Leipzig derzeit B√ľrgerbeteiligungsaktionen, die unter dem Motto "Wem geh√∂rt die Stadt?" vom 8. bis 13. Oktober auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz k√ľnstlerisch pr√§sentiert werden. Wir haben bei Florian Schetelig, der das Projekt leitet, nachgefragt



Abstand

Hallo Herr Schetelig, welche Funktion kommt Ihnen denn bei "Wem gehört die Stadt?" genau zu?
Ich bin der Projektleiter des Gesamtprojektes. Jedes soziokulturelle Zentrum Leipzigs hat einen Leiter, ich koordiniere das Ganze - auch die Beantragung von Fördermitteln.

Wo liegt der Impuls f√ľr das Gesamtprojekt?
Die Stadt Leipzig hat 2018 "das Jahr der Demokratie" ausgelobt. Die AG Soziokultur nimmt dies zum Anlass, nach den W√ľnschen der Leipziger f√ľr ihre Stadt zu fragen. Keine andere Stadt in Deutschland w√§chst derzeit so rasant wie Leipzig. Mit den Einwohnerzahlen wachsen auch die Aufgaben: Ausbau der Infrastruktur, Schaffung von Wohnraum, von Betreuungs- und Bildungsangeboten, Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Zeitgleich w√§chst auch bei vielen Menschen die Frustration √úber die Folgen der von ihnen scheinbar nicht beeinflussbaren Ver√§nderungen. Wir m√∂chten daher M√∂glichkeiten bieten, sich kreativ einzubringen.

√úber eine k√ľnstlerische Auseinandersetzung soll ein Dialog entstehen.
Ja, wir laden Menschen zur aktiven Teilnahme an der Entwicklung ihres Lebensumfeldes ein. Wir haben eine gro√üe Bandbreite entwickelt: Vom Bau einer Drehmomentorgel bis zum Begegnungskunstprojekt "Amt f√ľr Wunscherf√ľllung", unter der Leitung von Solveig van der Hoffmann, ist vieles dabei. Letzteres hat Menschen auf der Stra√üe befragt und wird auch im Oktober auf dem Leuschner- Platz weiterarbeiten. Die Ergebnisse werden in k√ľnstlerischer Art und Weise pr√§sentiert.

Wenn sich jemand ein neues Smartphone w√ľnscht?
Dann ist das auch ein Befund. Aber der Fokus liegt auf Leipzig, auf der Stadtentwicklung.

Wir leben auch in Zeiten der Politikverdrossenheit. Mit welchen Mitteln will das Projekt zum Mitmachen anregen?
Wir sind in den Social-Media-Kan√§len pr√§sent, auf Plakate k√∂nnen Antworten geschrieben werden, es gibt kostenfreie Workshops. Der Input, der kommt, wird anschlie√üend k√ľnstlerisch verarbeitet und √∂ffentlich pr√§sentiert, beispielsweise werden Antworten von Facebook auf der B√ľhne vorgetragen und mit eigenen Statements kontrastiert. So kommen wir raus aus den Filterblasen. Auf dem Leuschner-Platz sind wir im Oktober eine ganze Woche pr√§sent, dort errichten wir ein tempor√§res Zeltdorf und laden zu Workshops, Veranstaltungen und k√ľnstlerischen Interaktionen ein. Wir beziehen viele bestehende Initiativen ein, der Verein "interaction" wird mit seinem "Labor f√ľr Kooperation und Kollision" auf dem Leuschner-Platz landen, die Heldenk√ľche kocht f√ľr alle, die Kinder von der Initiative "Bienenland" aus der Eisenbahnstra√üe kommen uns besuchen. Musikalisch wird uns das Ensemble "Kl√§nge der Hoffnung" begleiten, das auf Inititative der Stiftung "Friedliche Revolution" entstanden ist. Am Ende stehen dann zwei gro√üe Abschlusspr√§sentationen, die mit Theater, Musik, Video und Objektkunst den Wilhelm-Leuschner- Platz als grr√∂te innerst√§dtische Brache bespielen.


K√∂nnen die Ergebnisse, also die W√ľnsche der Leipziger, auch in den stadtpolitischen Prozess eingespeist werden?
Nat√ľrlich. Wir als soziokulturelle Zentren sehen uns als Katalysator f√ľr B√∂rgerw√ľnsche. Bei uns finden die Menschen einen Verst√§rker, wir k√∂nnen die Dinge b√ľndeln und weitergeben. Wir sind eine Netzwerkstelle. Und jetzt, in diesem Falle, erst einmal f√ľr die √§sthetische Aufbereitung zust√§ndig.
Es gibt Aktionen, Workshops, die schon seit Juni laufen: K√∂nnen Sie schon erste Wunschergebnisse verraten? Viele Menschen w√ľnschen sich L√∂sungen f√ľr Probleme, die auch andere betreffen. Viele W√ľnsche betrafen das Thema Barrierefreiheit, beispielsweise an Tram-Haltestellen. Oder die Situation f√ľr Kinder und Jugendliche, die h√§ufig als Verkehrsteilnehmer zu wenig ber√ľcksichtigt werden. Auch der Wunsch nach einem Kinderbeauftragten f√ľr die Stadt Leipzig, der die Interessen der Kinder vertritt, wurde ge√§u√üert. Wichtig ist, dass wir allen Menschen, besonders Kindern und Jugendlichen, die M√∂glichkeit geben, sich einzubringen. Zu erfahren, dass die eigenen Wahrnehmungen und Biografien ernst genommen werden, ist ein fundamental wichtiges, demokratieschulendes Erlebnis. Die Workshops sind so angelegt, dass eine bunte Gruppe zusammenarbeitet, dass alle sozialen Schichten jeden Alters ins Gespr√§ch kommen.


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