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Samstag, 22. September 2018
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: In Leipzig :: Herzensangelegenheit :

Es gibt sie immer noch. Die kleinen, liebevoll gestalteten Festivals, bei denen es nicht ums große Reibachmachen geht – oder bei denen hauptsächlich auf die wachsenden Konsumentenzahlen abgezielt wird. Leutzsch hat solch ein Festival. Seit Jahren. 2018 ist am 15. September wieder Zeit, das „Leutzsch rockt!" zu feiern, mit einer feinen, gengresprengenden Mischung. Schön, dass es so etwas noch gibt! FRIZZ-Redakteur Volly Tanner sprach mit Marko Kronberg, einem der ehrenamtlichen Organisatoren aus Lindenau



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Guten Tag, Herr Kronberg! Gemeinsam mit dem Entertainer und Kabarettisten Roman Raschke richten Sie zum neunten Male „Leutzsch rockt!" aus. Für wen machen Sie dieses kleine Festival eigentlich?

In erster Linie für alle Leutzscher. Wir, das heißt, mein guter Freund Roman Raschke, der ja bekanntermaßen selbst Musiker und Künstler ist, und ich, wollen wirklich alle Anwohner ansprechen. Dementsprechend bunt ist unser Programm immer aufgestellt. Mit der Kultur, die wir nach Leutzsch bringen, wollen wir auch ein Gegenpol zur Hochkultur der Veranstaltungen vom Leutzscher Kunstrasen e. V. und der Leutzscher Sommerkonzerte in der Laurentiuskirche sein. Dazu bietet sich der Stadtteilpark Wasserschloss auch prima an. Womit wir die Hochkultur nicht abwerten wollen. Wir wollen nur eben auch etwas anderes anbieten.

Und wer tritt 2018 am Wasserschloss auf?

Wir haben wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine und auf die Bühne gestellt, welches unterschiedliche Genres bedient. Den Nachwuchspart übernimmt diesmal Reiko Brockelt mit einem seiner zahlreichen Projekte, mit den „JazzKids". Danach konnten wir glücklicherweise die „Elsterbluesband" gewinnen. Die vier Musiker hat man gewiss alle schon mal gesehen und gehört, zum Beispiel in einigen anderen bekannten Leipziger Bands, in denen sie noch so spielen. Da ist es uns schon eine besondere Freude, die Vielbeschäftigten gemeinsam in Leutzsch begrüßen zu dürfen. Mit „de Miguel" bekommen wir erstmals lateinamerikanische Musik zum „Leutzsch rockt!". Wir sind gespannt wie das beim Publikum ankommt. Und als Headliner wird dieses Jahr „Lazygrass" die Bühne rocken. Außerdem haben wir an unser jüngeres Publikum gedacht und Julian Nort in seiner Rolle als Clown Jack gewonnen.

Die Veranstaltung ist Eintritt frei – Sie selber arbeiten ehrenamtlich. Trotzdem kommen ja Kosten auf Sie zu. Wie werden diese gedeckelt?

Die Kosten der Veranstaltung werden tatsächlich nur von Leutzscher Unternehmern übernommen und wir erhalten keinerlei öffentliche Mittel. Wir schreiben Spendenbittbriefe und erhalten glücklicherweise viel positive Rückmeldung. Da sind zum Beispiel die Autowerkstatt, die Apotheke, Zahnärzte, der Rewe- Markt usw.. In der Aufzählung möchte ich jedoch nicht vergessen: selbst der Strom wird uns vom Nachbarn und der Bühnen-LKW von einem Freund kostenfrei zu Verfügung gestellt. Die meisten Sponsoren sind seit dem ersten Festival dabei und halten uns die Treue. Dafür sind wir sehr dankbar, ohne sie wäre es nicht möglich. Und ferner betrachtet, stärkt so was das Gemeinwesen.

Mit Elia van Scirouvsky haben Sie einen Moderator am Start. Was zeichnet diesen, Ihrer Meinung nach, aus?

Elia kennt sich super in der regionalen Musikbranche aus und kommt perfekt vorbereitet sowie pünktlich zum Festival. Was will man mehr? Wir sind froh, ihn im Team zu haben. Und er mischt sich auch ansonsten charmant ein. So kam auch die Idee für die „Elsterbluesband" dieses Jahr von ihm.

Und womit verdienen Sie selber Ihre Brötchen?

Ja, das ist dem Ganzen auch nahe angesiedelt, mit Veranstaltungstechnik. Ich statte Veranstaltungen jeglicher Art mit Licht-, Ton- und Bühnentechnik aus, betreue sie, aber berate auch viel in Sachen Akustik und installiere die entsprechende Technik. Durch den eigenen Bestand an Equipment ist es mir möglich, „Leutzsch rockt!" kostenfrei auszustatten und zu betreuen. Das Festival auch in den nächsten Jahren weiter möglich zu machen, ist mir und Roman Raschke eine Herzensangelegenheit.

In mittlerweile fast zehn Jahren „Leutzsch rockt!" gab es doch bestimmt auch ganz besondere Freuden, mal abgesehen vom Applaus. Können Sie uns da vielleicht eine erzählen?

Gefreut habe ich mich letztes Jahr wie Bolle, als mir „Schlinge Caransa" zusagten. Ich kenne die Jungs noch in der Formation als „Lop Nor" und wollte sie unbedingt dabei haben. Ganze fünf Jahre habe ich angefragt und immer war was anderes: Urlaub, andere Gigs, Omas Geburtstag. Und als sie letztes Jahr zusagten, dachte ich erstmal „Nun wollen sie mich auf die Schippe nehmen!"

Danke für die Antworten, Herr Kronberg. Und natürlich weiterhin viel Spaß!

www.facebook.com/Leutzsch.rockt

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