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Samstag, 20. Januar 2018
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: In Leipzig :: Mit russischer Seele :

Kristallklar, dynamisch und jazzig, lyrisch und erdverbunden: Wenn Viktoria Tolstoy einen Song vorträgt, interpretiert sie ihn nicht einfach, sie formt und prägt ihn auf einzigartige Weise. Bei aller Vielseitigkeit zieht sich Leichtigkeit wie ein roter Faden durch ihr musikalisches Werk. Die Offenheit für musikalische Einflüsse aus Pop, Folk oder Klassik sind ihr Markenzeichen und Garant für ein grenzüberschreitendes Konzerterlebnis. Nun spielt die Schwedin in Leipzig, Dresden, Dessau und Halle. Begleitet vom Claes-Crona-Trio, wird Tolstoy neue Songs und eine Auswahl ihres großen Repertoires präsentieren, darunter Interpretationen von Jazz-Klassikern des Great American Songbook. Das FRIZZ Magazin hat vorab bei der Sängerin nachgefragt



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Verzeihen Sie, aber die erste Frage soll sich auf Ihren spektakulären" Ururgroßvater beziehen: Welchen Einfluss hat der weltweit berühmte Schriftsteller Leo Tolstoi noch heute auf Ihre Familie?


Schon seit vielen Jahren versuche ich, meine russischen Wurzeln auch musikalisch zu verarbeiten, beispielsweise mit meinem Album- Projekt My Russian Soul", das Ende 2008 erschien.


Zu Ihrer Musik: Jazz hat eine lange Geschichte mit vielen sozialen Aspekten. Spielt dies heute auch noch eine Rolle? Ist Jazz heute auch noch die Sprache der Unterdrückten?


Das sind Fragen, die einer tiefen Untersuchung unterzogen werden sollten. Aus meiner Sicht ist das in Interviewform nicht zu leisten. Nur so viel: Neue künstlerische Formen und Ausdrucksweisen wurzeln und erblühen in der Regel am Rande einer etablierten Gesellschaft.


Manche Leute, beispielsweise Berthold Selinger in seinem Buch Klassikkampf", sagen, dass die klassische Musik in einer Tiefe steckt und im Gestus des Rituals zu ersticken droht. Inwiefern kann der Jazz hierbei eine Hoffnung sein?


Man kann doch nicht die verschiedenen Genres gegeneinander ausspielen. Sie wird es immer geben. Wir brauchen doch die Vielfalt, in allen Bereichen der Zivilisation und Kultur.


Können Sie mir bitte einige Eindrücke über Deutschland erzählen? Was ist beispielsweise der Unterschied zu Schweden?


Wenn Sie nach unterschiedlichen Publikumsreaktionen fragen, dann muss ich gestehen: Ich merke auf der Bühne keinen Unterschied. Es ist die gleiche Wärme, Aufmerksamkeit und der gleiche Enthusiasmus. Ich freue mich schon auf meine Januar-Tour, wo ich das wieder erleben werde.


Viktoria Tolstoy, My Favorites, 19. Januar in der Peterskirche Leipzig, 20 Uhr 21. Januar, Oper Halle, 17 Uhr weitere Termine: 18. Januar in der Marienkirche Dessau; 20 Uhr 20. Januar in der Lukaskirche Dresden, 20 Uhr Tickets: www.cultour-buero-herden.de

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